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Wie ein Brief der SBB die Lokführer erzürnte

63 überfahrene Rotlichter in sechs Monaten: Eine Statistik des Bundes und ein Brief der SBB werfen die Frage auf, ob Lokführer unter zu viel Zeitdruck stehen. Ihr Verbandspräsident nimmt Stellung.

Fahren unter Zeitdruck: Ein Regioexpress verkehrt von Bulle nach Romont. (Archivbild)
Fahren unter Zeitdruck: Ein Regioexpress verkehrt von Bulle nach Romont. (Archivbild)
Keystone

Schweizer Lokführer haben von Januar bis Ende Juli diesen Jahres 63 rote Signale überfahren. «Gefährliche Fahrten auf dem Schienennetz», lautete deshalb gestern eine der Schlagzeilen der Sendung «10vor10». Im Bericht wird eine Statistik des Bundesamtes für Verkehr (BAV) zitiert. BAV-Pressesprecherin Florence Pictet bestätigt die Zahl gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Wie sich diese zusammensetzt – beispielsweise auf welchen Streckenabschnitten oder zu welcher Uhrzeit es zu den Zwischenfällen kam – lasse sich daraus nicht ablesen.

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