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Wie die Schweiz die Ghadhafi-Million zurückholen will

Die Zahlung von 1,5 Millionen Franken an Hannibal Ghadhafi stösst auf Unverständnis. Bern sucht nun Wege, um sich aus der Affäre zu ziehen. Ein Experte sagt, dass der Fall nichts mit normaler Juristerei zu tun habe.

Die Affäre um die Festnahme in Genf bleibt ein Thema: Diktatoren-Sohn Hannibal Ghadhafi und Bundesrätin Micheline Calmy-Rey.
Die Affäre um die Festnahme in Genf bleibt ein Thema: Diktatoren-Sohn Hannibal Ghadhafi und Bundesrätin Micheline Calmy-Rey.
Keystone

Hannibal Ghadhafi steht wieder auf der Agenda von Micheline Calmy-Rey. Die Schweizer Aussenministerin muss sich heftige Kritik gefallen lassen, nachdem die «Tribune de Genève» letzte Woche enthüllte, dass das EDA im letzten Sommer 1,5 Millionen Franken an den libyschen Diktatorensohn überwiesen hatte. Gemäss einem Bericht der Westschweizer Zeitung «Le Temps», die sich auf mehrere Quellen in Bern beruft, unternimmt nun die Schweiz Anstrengungen, das an Ghadhafi gezahlte Geld zurückzuholen. Das EDA wollte am Mittwoch auf Anfrage von Redaktion Tamedia den «Le Temps»-Artikel nicht kommentieren.

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