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Wie die Mafia-Clans ihr Geld in der Schweiz waschen

Laut der Bundespolizei ist die 'Ndrangheta auch in der Schweiz aktiv. Die Akten eines Mailänder Prozesses bestätigen diesen Befund.

Einer der grössten Schläge gegen die Mafia: Über 300 Mitglieder der 'Ndrangheta sind angeklagt.
Einer der grössten Schläge gegen die Mafia: Über 300 Mitglieder der 'Ndrangheta sind angeklagt.
Keystone

«Die saubere Mafia tötet nicht mehr, sie kauft.» Das schrieben der Römer Richter Antonio Laudati und der Publizist Elio Veltri kürzlich in ihrem Buch über die globalisierten Aktivitäten der organisierten Kriminalität. Will heissen: Cosa Nostra, Camorra und vor allem ’Ndrangheta investieren ihre schmutzigen Gelder heute mit Vorliebe in saubere Geschäfte. Mit seiner ebenfalls vor Kurzem erschienenen Publikation «Mafia Export» hat der Journalist Francesco Forgione eine Art weltweite Geografie des organisierten Verbrechens vorgelegt. Minutiös listet er auf, wo sich die italienische Mafia überall niedergelassen hat. Sechs Punkte hat er in der Schweiz gesetzt: Basel, Bern, Genf, Lugano, Luzern und Zürich.

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