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Wie die Bettelkinder aus Bern verschwanden

Sie betteln, stehlen und musizieren in Schweizer Städten – alles unfreiwillig. Die Zahl der delinquierenden Roma-Kinder aus Osteuropa hat zugenommen. Die Stadt Bern hat ein Rezept gegen das Phänomen.

Banden bringen Kinder und Jugendliche aus tiefster Armut in die Schweiz: Strassenkinder in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. (Archivbild)
Banden bringen Kinder und Jugendliche aus tiefster Armut in die Schweiz: Strassenkinder in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. (Archivbild)
Keystone

Hinter diesen Fakten stehen Schicksale: In den letzten vier Jahren hat sich die Zahl der verurteilten minderjährigen Kriminaltouristen verdoppelt. Wurden 2009 noch 410 Kinder und Jugendliche ohne Wohnsitz in der Schweiz festgenommen, so waren es 2013 gemäss der SRF-Nachrichtensendung «10 vor 10» bereits 830. Sie kommen vorwiegend aus Osteuropa – und üben ihre kriminelle Tätigkeit in der Schweiz nicht freiwillig aus. In ihren Heimatländern werden sie von Schleppern angeworben und schliesslich an gut organisierte Banden ausgeliehen. Viele von ihnen sind Roma aus Rumänien oder Bulgarien.

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