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Wer trifft den Nerv der Schweiz?

Das Thema Familie soll es richten: Bundesrätin Doris Leuthard an der Delegiertenversammlung ihrer Partei. Bereits früher ihre Slogans vorgestellt haben …
… die anderen drei grossen Parteien. Die FDP versucht es neu mit «Freiheit, Gemeinsinn und Fortschritt». Mit Gemeinsinn meint die Partei traditionelles bürgerliches Engagement – in Vereinen, in der Milizpolitik und als Gönner. Das Wort wird traditionellerweise aber gerade von den Gegnern neoliberaler Anliegen beansprucht, welche die FDP oft vertritt. In der Parteibasis sorgte das Wort für Diskussionen. Dies sei ungeschickt, findet Politikberater Mark Balsiger – und zudem schade. «An ‹Freiheit und Fortschritt› hätte ich meine Freude gehabt. Der Slogan hätte Ohrwurmqualität gehabt und eingedampft, worum es der Partei geht.»
Die SP schliesslich bleibt bei ihrem bisherigen Slogan: «Für alle statt für wenige». Die Kantonalparteien hätten sich alle dafür ausgesprochen, sagt Co-Generalsekretärin Flavia Wasserfallen. Ob dies eine gute Idee war, wird sich zeigen. Politikberater Mark Balsiger ist eher skeptisch: «Er bringt die Bestrebungen der SP in Sachen Umverteilung und Gerechtigkeit sicher auf den Punkt. Er hat sich bei mir aber nicht als tauglich erwiesen. Er hat etwas Verkopftes – und dies darf ein Slogan nicht sein.»
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