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Wenn ums Alter gestritten wird

Auffallend viele Flüchtlinge in der Schweiz sind 18-jährig. Die Behörden sehen darin kein Problem, Flüchtlingsbetreuer berichten von verbreiteten Fehleinschätzungen.

Zwischen Selbstdeklaration und Einschätzung: Zwei Asylbewerber beim Spielen im Bundesasylzentrum in Loson.
Zwischen Selbstdeklaration und Einschätzung: Zwei Asylbewerber beim Spielen im Bundesasylzentrum in Loson.
Keystone

Es sind happige Vorwürfe, die der «Blick» heute an das Staatssekretariat für Migration (SEM) richtet: Minderjährige Asylsuchende würden im Asylverfahren als Erwachsene registriert, weil sie so leichter ausgeschafft werden könnten. Tatsächlich zeigt die Statistik für die Jahre 2010 bis 2015 eine Auffälligkeit: Mit Abstand am meisten Flüchtlinge – 8316 Personen – sind 18 Jahre alt. Dagegen kamen in diesem Zeitraum nur 2933 17-Jährige in die Schweiz. Auch die Zahl der 19-Jährigen liegt mit 4934 tiefer.

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