Zum Hauptinhalt springen

«Weltwoche»-Journalist muss vor Gericht

Der stellvertretende Chefredaktor der «Weltwoche», Philipp Gut, ist der Persönlichkeitsverletzung angeklagt. Stein des Anstosses ist eine Artikelserie von 2013.

Muss vor Gericht erscheinen: «Weltwoche»-Journalist Philipp Gut ist der Persönlichkeitsverletzung angeklagt (hier bei einem Auftritt in der ARD-Sendung «Maischberger» von 2012).
Muss vor Gericht erscheinen: «Weltwoche»-Journalist Philipp Gut ist der Persönlichkeitsverletzung angeklagt (hier bei einem Auftritt in der ARD-Sendung «Maischberger» von 2012).
Screenshot Youtube

«Weltwoche»-Journalist Philipp Gut muss sich am 18. November vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten. Angeklagt ist er der Persönlichkeitsverletzung. Es geht um ein Bild im Rahmen der Berichterstattung von 2013 über die angebliche frühere Nähe des «Tages-Anzeiger»-Chefredaktors Res Strehle zu Terroristen.

Kläger ist allerdings nicht Strehle, sondern ein Zürcher Erziehungswissenschaftler, wie aus der Sitzungsliste des Bezirksgerichts hervorgeht. In einem der Berichte war er auf einem Foto abgebildet. Dieses zeigte laut Bildlegende einen verurteilten Terroristen. Tatsächlich war ein ganz anderer Mann auf dem Bild, der bloss einen ähnlichen Namen hatte. In einer späteren Nummer stellte die «Weltwoche» den Fehler richtig.

SDA/chi

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch