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«Weltweit müssen die Armeen sparen»

Das Schweizer Heer muss mit dem Material auskommen, das es zur Zeit zur Verfügung hat, findet Militärexperte Hans Bachofner.

Herr Bachofner, wie werten Sie den Entscheid? Der Aufschub ist nötig. Die Gründe, die gegen die neuen Kampfjets vorgebracht werden, treffen zu: Es ist finanziell wirklich nichts zu machen. Eine Zusatzfinanzierung liegt einfach nicht drin. Weltweit müssen die Armeen sparen. In jedem Land wird in der Wirtschaftskrise der Rotstift zuerst bei den Rüstungsgütern angesetzt.

Sind die Finanzen der einzige Grund? Nein, auch das Kriegsbild hat sich verändert. Wenn wir schauen, wie der nächste Krieg aussehen könnte, kommen wir auf eine grosse Anzahl von Ideen. Zum Beispiel der Kampf um den Weltraum: Heute kommt ja keine Marine, keine Luftwaffe und keine Bodenoperationen mehr ohne Satellitensteuerung aus. Ferner werden immer mehr unbemannte Flugzeuge eingesetzt. Der aktuellste und gefährlichste Krieg ist der Cyber War. Da muss das Thema Kampfflugzeuge neu auf den Tisch kommen.

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