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Wegen Einkaufstouristen haben es deutsche Zöllner strenger

Immer mehr Schweizer Einkaufstouristen wollen die in Deutschland gezahlte Mehrwertsteuer zurückerstattet haben. Dies bedeutet Mehrarbeit für die süddeutschen Zöllner.

Müssen mehr Ausfuhrscheine abstempeln: Ein Zollbeamter im Grenzposten in Konstanz.
Müssen mehr Ausfuhrscheine abstempeln: Ein Zollbeamter im Grenzposten in Konstanz.
Keystone

Die Einkaufslust der Schweizer in Baden-Württemberg macht deutschen Zollbeamten an den Grenzen jede Menge Arbeit. Denn immer mehr Schweizerinnen und Schweizer wollen sich die Mehrwertsteuer sparen. Die Zahl der Ausfuhrzettel sei im vergangenen Jahr von 3,91 auf rund 4,74 Millionen deutlich angestiegen, teilte das Hauptzollamt in Lörrach mit. Zum Vergleich: Im Jahr 2004 seien es noch rund 2,13 Millionen Ausfuhrzettel gewesen, sagte ein Sprecher. Noch grösser ist der Ansturm im Bereich des Hauptzollamtes Singen.

Mit den sogenannten «Grünen Zetteln» können sich Nicht-EU-Bürger - ihre auf Einkäufe in Deutschland gezahlte Mehrwertsteuer zurückerstatten lassen. Die Einkäufer kommen zunehmend aus weiter entfernten Regionen, beispielsweise aus der Zentralschweiz.

Inzwischen hat das Hauptzollamt Personal aus anderen Bereichen verlagert - um dem Ansturm an den Grenzübergängen bewältigen zu können. Mehr als 100 Mitarbeiter sind zwischen Konstanz und Singen allein mit den Ausfuhrkassenzetteln beschäftigt.

SDA/kpn

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