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Was sich Maurer von der schwedischen Armee abschauen will

Heute beendete Ueli Maurer seinen offiziellen Besuch in Schweden. Die Nordländer nutzten die Visite nicht zuletzt dafür, um für den Gripen-Kampfjet zu werben.

Wäre für die Schweiz die kostengünstigste Anschaffung: Flugzeug Gripen.
Wäre für die Schweiz die kostengünstigste Anschaffung: Flugzeug Gripen.

Bundesrat Ueli Maurer hat seinen zweitägigen offiziellen Besuch in Schweden abgeschlossen und ist in Stockholm mit seinem Amtskollegen Sten Tolgfors zu Gesprächen zusammengekommen. Ein Thema war der Wechsel Schwedens von der Miliz- zu einer Berufsarmee 2010.

Fragen zur Rekrutierung hätten die Schweizer Delegation besonders interessiert, sagte Jean-Blaise Defago, Kommunikationschef ad interim des Verteidigungsdepartements (VBS), der Nachrichtenagentur SDA. Es sei interessant gewesen, obwohl es auf schwedischer Seite noch zu früh sei für Schlussfolgerungen, fügte er hinzu.

Verstärkter Austausch im Bevölkerungsschutz

Verteidigungsminister Maurer seinerseits stellte den Schweden den neusten Armeebericht vor und den Bericht zum Bevölkerungsschutz, der zurzeit in Arbeit ist. Bern und Stockholm wollten ihren Austausch in diesem Gebiet verstärken, sagte Defago dazu.

Weitere Themen der beiden neutralen Staaten waren die Korea-Mission, die sie mit Polen ausüben, sowie die Missionen in Kosovo und in Bosnien. Tolgfors war gerade von einer Visite bei den Truppen auf der Koreanischen Halbinsel zurückgekehrt. Maurer wird sie im Juli während seiner Reise nach China und Südkorea besuchen, wie Defago ausführte.

Schliesslich nutzte der schwedische Verteidigungsminister die Gelegenheit, Maurer die Vorteile des Gripen-Kampfjets aus den Saab-Werken darzulegen. Der schwedische Hersteller ist einer von drei Bewerbern für die Lieferung neuer Kampfjets an die Schweiz.

SDA/mrs

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