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Was die NSA-Affäre in der Schweiz auslöst

Laut Whistleblower Edward Snowden warb die CIA in Genf einen Banker an. Trübt das nun die eh schon belasteten Beziehungen der Schweiz zu den USA? Eine Umfrage.

Äussern sich zum Fall Snowden: Geri Müller, Martin Naville und Luzi Stamm. (v. l.)
Äussern sich zum Fall Snowden: Geri Müller, Martin Naville und Luzi Stamm. (v. l.)
Keystone

Der NSA-Überwachungsskandal schlägt auch in der Schweiz hohe Wellen. Der heute 29-jährige Edward Snowden hatte der britischen Zeitung «Guardian» Informationen zugespielt, nach denen die NSA jahrelang US-Bürger abgehört hatte. Zudem berichtete er über seine Tätigkeit bei der CIA.

Aus Schweizer Sicht ist ein Fall dabei besonders brisant: Zu seiner Zeit in Genf soll die CIA einen Schweizer Banker angeworben haben, der später Daten an den US-Geheimdienst weitergab. Das EDA hatte gestern gegenüber Redaktion Tamedia bestätigt, dass Snowden von März 2008 bis Februar 2009 als US-Botschaftsattaché bei der UNO in Genf tätig gewesen sei. Die US-Botschaft wurde daraufhin in einem Schreiben aufgefordert, Licht in die Angelegenheit zu bringen und die Vorwürfe schnellstmöglich aufzuklären.

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