Warum die Grünen dort stark wurden, wo die Stadt weit weg ist

Im Oberbaselbiet zeigt sich exemplarisch, was alles zusammenkommen muss, damit die Grünen tatsächlich eine Volkspartei werden können. Es ist ziemlich viel.

Diese drei Frauen haben grossen Anteil am Erfolg der Grünen im Oberbaselbiet: Florence Brenzikofer, Maya Graf und Laura Grazioli. Foto: Lucia Hunziker

Diese drei Frauen haben grossen Anteil am Erfolg der Grünen im Oberbaselbiet: Florence Brenzikofer, Maya Graf und Laura Grazioli. Foto: Lucia Hunziker

Sogar rechnen können sie schneller. Zwei Informatik-Kollegen des Parteipräsidenten sitzen vor selber gebastelten Excel-Tabellen und schicken ihre Hochrechnungen fortlaufend ins Regierungsgebäude nach Liestal. Lange bevor die offiziellen Resultate bekannt gegeben werden, wissen die Baselbieter Grünen: Das ist ihr Tag. Sechs Sitze gewinnen sie bei dieser Landratswahl hinzu; acht sogar, wenn man die Abgänge zweier Mitglieder im Laufe der Legislatur einbezieht. Neu ist die grüne Partei mit 14 Sitzen im kantonalen Parlament vertreten. «Am Anfang konnte ich es gar nicht glauben», sagt Bálint Csontos, der 23-jährige Präsident der Partei.

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