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«Von einer Flutwelle kann keine Rede sein»

Steigende Gesuchszahlen machen den Asylbehörden zu schaffen. Doch die Misere bei den Asylunterkünften ist hausgemacht, sagen unabhängige Organisationen.

Die Bilder sind schnell zur Hand. Von einem «Strom», ja von einer «Flutwelle» an Asylbewerbern ist die Rede, wenn das Bundesamt für Migration (BFM) monatlich die eingegangenen Gesuchszahlen publik macht. Heute Morgen erfolgte die neueste Meldung: Über 2500 Asylgesuche sind laut BFM alleine im November eingegangen – ein Wert, der beinahe 20 Prozent über demjenigen des Vormonats Oktober und sogar 60 Prozent über demjenigen im November vor Jahresfrist liegt.

Weder Departementsvorsteherin Simonetta Sommaruga, noch ihre Vorgänger Eveline Widmer-Schlumpf und Christoph Blocher waren je mit solchen Monatszahlen konfrontiert. Kein Wunder, so scheint es, platzen die Unterkünfte von Bund, Kantonen und Gemeinden aus allen Nähten. Das BFM hatte seinerseits bereits im Februar gewarnt: Durch die Umwälzungen in der arabischen Welt werde die Schweiz mit steigenden Flüchtlingszahlen konfrontiert.

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