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Volk will zweite Röhre am Gotthard

Laut einer Umfrage der «SonntagsZeitung» wünscht sich eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung eine zweite Gotthardröhre.

47 Prozent der Befragten wollen den Gotthard ausbauen, nur 36 Prozent sind dagegen, der Rest ist unentschlossen, so die «SonntagsZeitung» zu den Resultaten der Umfrage. 2002 schickte das Volk die Avanti-Vorlage mit über 62 Prozent bachab.

Wie das Blatt weiter meldet, gibt es in der Politik Anzeichen für einen Meinungsumschwung und zu einer Neulancierung der Gotthardfrage. SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner, der seit Jahren für eine zweite Röhre kämpft, sei bereits wieder am Werk und versuche, eine Gotthard-Allianz zu bilden, die dem Geschäft diesmal zum Durchbruch verhelfen könnte, so die «SonntagsZeitung». Es gebe Anzeichen, dass diese Allianz bis weit in die bürgerliche Mitteparteien reichen könnte: So zeigten sich Parlamentarier wie die Urner Fraktionschefin Gabi Huber, die bisher strikt gegen den Gotthardausbau war, «dikussionsbereit». Grundlage sei eine Art «Gotthard-Deal». «Wenn das Parlament die 1,6 Milliarden Franken für den Bahngütertransport absegnet und damit die Verkehrsverlagerung auf die Schiene absichert, dann können wir auch über eine zweite Röhre reden», so Huber gegenüber der Zeitung.

Die Diskussion um die zweite Gotthardröhre sei wegen der anhaltenden Stausituation aufgeflammt und wegen der Tatsache, dass der Tunnel im Jahr 2020 saniert werden muss, so die «SonntagsZeitung» weiter.

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