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«Viele wurden reich»

Für Völkerrechtler Daniel Thürer sollte die Schweiz mehr leisten für die Welt. Das Land habe sich lange hinter der Neutralität versteckt, um in Ruhe Geschäfte zu machen, sagt er seinem Neffen Samuel Reber.

«Harte Bretter muss man mit viel Geduld und Augenmass bohren»: Daniel Thürer mit Neffe Samuel Reber. Foto: Florian Kalotay (13 Photo)
«Harte Bretter muss man mit viel Geduld und Augenmass bohren»: Daniel Thürer mit Neffe Samuel Reber. Foto: Florian Kalotay (13 Photo)

Ich musste schmunzeln, als ich kürzlich erfuhr, dass du im Philosophenclub an der Kantonsschule den Übernamen «Dämon» trugst. Wie kam es dazu?

Wir waren einige Leute, die sich für Kirkegaard oder Tolstoi interessierten. Die anderen waren stark von der Kirche geprägt und ministrierten zum Teil noch bis hin zur Matura. Ich war damals Atheist – heute übrigens Agnostiker – und habe ihre religiös-hierarchischen Ansichten nie goutiert. Und so habe ich als Dämon wohl ihre Ordnung gestört.

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