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Versteckte Aufschläge nach Energiesanierungen

Der Bund publizierte unbemerkt von der Öffentlichkeit eine Studie, die nahelegt: Vermieter nehmen energetische Sanierungen zum Anlass, Mietzinse stärker anzuheben als erlaubt.

Eine nicht repräsentative Studie des Bundes sagt, die Mietzinse werden nach Sanierungen zum Teil über das legale Mass erhöht.
Eine nicht repräsentative Studie des Bundes sagt, die Mietzinse werden nach Sanierungen zum Teil über das legale Mass erhöht.

Energetische Sanierungen von Wohnhäusern leisten einen Beitrag zum Umweltschutz, senken die Heizkosten, verbessern den Komfort für die Bewohner – und schlagen in erhöhten Mietzinsen zu Buche. Eine Studie des Bundesamtes für Energie (BFE), über die das Radio SRF heute berichtet hat, zeigt nun: Diese Aufschläge sind «in den allermeisten Fällen höher als die Kosteneinsparungen, die aus dem reduzierten Energieverbrauch resultieren». Das heisst, dass Eigentümer energetische Sanierungen oft dazu verwenden, um versteckte Mietzinserhöhungen durchzuführen. Die Studie untersuchte zehn Liegenschaften, bei sechs waren die Aufschläge deutlich höher, als es das Gesetz erlaubt. Durchschnittlich lagen die tatsächlichen Mietzinserhöhungen bei allen zehn Sanierungen um 35 Prozent höher, als es das Bundesgericht zulassen würde.

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