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Verleger fordern: SRG soll bei Tessin, Personal und Reisen sparen

Die SRG muss jährlich über 50 Millionen sparen und droht mit der Einstellung ganzer Sender. Derweil schiesst sich die öffentliche Kritik auf die «Überversorgung» im Tessin ein.

Muss Einschnitte machen: Armin Walpen, Generaldirektor der SRG SSR idee suisse.
Muss Einschnitte machen: Armin Walpen, Generaldirektor der SRG SSR idee suisse.
Keystone

Im Sommer befinden Medienminister Moritz Leuenberger und seine Kollegen über den Finanzbedarf der SRG für die Jahre 2011 bis 2014. Schaut keine Gebührenerhöhung heraus, müssen die SRG-Chefs jährlich 54 Millionen sparen. Oder zusätzlich einnehmen. Zusätzlichen Verdienst will die SRG vor allem mit Onlinewerbung generieren, die ihr bislang verboten ist. Für die privaten Verlagshäuser ist das ein Schreckensszenario. Sie versuchen, über ihre Onlineportale das zusammengebrochene Geschäft mit Zeitungsinseraten zu kompensieren. Für die Verleger besonders ärgerlich: Die SRG-Führung setzt den Bundesrat unter Druck, indem sie öffentlichkeitswirksam rät, ganze Programme einzusparen. So etwa Virus oder die Musikwelle.

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