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«USA wollen Fifa weghaben»

Valentin Landmann nimmt den Weltfussballverband und Sepp Blatter in Schutz. Der Milieuanwalt glaubt, die US-Justiz wolle die Fifa fertigmachen.

Kritisiert PR-Maschinerie der USA: Anwalt Valentin Landmann in seinem Büro in Zürich. (Archivbild: Keystone)
Kritisiert PR-Maschinerie der USA: Anwalt Valentin Landmann in seinem Büro in Zürich. (Archivbild: Keystone)

Am 26. Februar wählen die Fussballverbände der Welt im Zürcher Hallenstadion einen neuen Fifa-Präsidenten. Gesucht wird der Nachfolger von Sepp Blatter, der – zusammen mit dem Franzosen Michel Platini – von der Fifa-Ethikkommision eine achtjährige Sperre aufgebrummt bekommen hat. Seither kämpfen beide um ihren Ruf.

Nun erhält Blatter prominente Unterstützung: Der Zürcher Anwalt Valentin Landmann erklärte der «Handelszeitung», dass Blatter in eine PR-Mühle geraten sei, die er wohl zum kleinsten Teil zu verantworten habe.

Verantwortlich macht Landmann die USA: Diese seien sauer auf den Walliser. «Vielleicht weil die Fifa einmal Russland den USA bei einer Vergabe vorgezogen hat.» Einen ähnlichen PR-Vernichtungskrieg hätten sie auch gegen die Schweizer Banken geführt, sagt Landmann. Klar sei, dass die USA die Fifa weghaben wollen. Man wisse nur noch nicht, womit man sie ersetzen wolle. «Vielleicht mit einer Organisation, in der die USA Vetorecht haben.»

Forderung nach höherer Strafe

Blatter hatte an den damaligen Uefa-Präsidenten Platini im Jahr 2011 zwei Millionen Franken überwiesen – angeblich für Beraterdienste zwischen 1998 und 2002. Dafür wurden die beiden von der rechtssprechenden Kammer der Fifa-Ethikkommission für acht Jahre von allen Funktionen im Fussball ausgeschlossen. Die anklagende Kammer allerdings hatte einen lebenslangen Ausschluss gefordert und will diese Sperre nun auf zweitem Weg durchsetzen.

(SDA)

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