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Unsinn und Wahnsinn

Eindrücke vom Tag der Wirtschaft in Münchenstein. Noch geht es uns gut. Aber ausgerechnet die FDP arbeitet daran, dies zu ändern.

Strahlend wie ein Schulbub. Andreas Schneider, Präsident der Wirtschaftskammer Baselland, ­überreicht Finanzminister Ueli Maurer eine weisse Mütze.
Strahlend wie ein Schulbub. Andreas Schneider, Präsident der Wirtschaftskammer Baselland, ­überreicht Finanzminister Ueli Maurer eine weisse Mütze.
Pino Covino

In den vergangenen fünfzehn Jahren wurden im privaten Sektor in Frankreich so gut wie keine neuen Jobs geschaffen. Dass das Land, das kaum mehr wächst, dennoch mehr schlecht als recht überlebte, dass sich die Menschen nicht schon längst auf der Strasse verprügeln oder aus Verzweiflung umbringen, hat damit zu tun, dass der Staat mit viel Geld einsprang und stattdessen neue, aber künstliche ­Stellen kreierte: Inzwischen, so hat ein resignierter Steueranwalt unlängst in einem Buch ­vorgerechnet, ist mehr als die Hälfte der ganzen erwerbsfähigen Bevölkerung dieses einst ­grandiosen Landes vom Staat abhängig. Entweder arbeiten sie im öffentlichen Sektor oder leben von Subventionen, IV-Renten, Arbeitslosengeldern oder Sozialhilfe. In Zahlen: 28 Millionen ­Franzosen gelten als erwerbsfähig, 14,5 Millionen von ihnen werden vom Staat versorgt. Das ist erschütternd, das ist fatal, das ist der sichere Weg in die Hölle. Frankreich? Es dürfte sich nie mehr erholen.

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