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Unsere Kassen sind besser als ihr Ruf

Mit der Einheitskasse ist wenig zu gewinnen, aber viel zu verlieren.

Die Medizin in der Schweiz wird auch mit einer Einheitskasse nicht günstiger. Herz-Lungen-Maschine. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Die Medizin in der Schweiz wird auch mit einer Einheitskasse nicht günstiger. Herz-Lungen-Maschine. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Zum vierten Mal seit 1994 entscheidet das Volk darüber, ob für die obligatorische Krankenversicherung nur noch eine einzige Kasse zuständig sein soll. Die Vorgängerinitiativen waren ­chancenlos, weil die Linke jeweils auch die Finanzierung ändern wollte. Diesmal verzichten die Initianten darauf, den Systemwechsel mit einkommensabhängigen Prämien oder Mehrwertsteuern zu verknüpfen. Versprochen wird nun den Versicherten, dass ­künftig nicht mehr eigennützige Kassen­fürsten und Lobbyisten über ihre Gesundheitsversorgung sowie ihre Prämien bestimmen, sondern eine gemeinnützige Institution.

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