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Ungereimtheiten und Widersprüche bleiben

Hat die Amerikanerin Kashya Hildebrand das Konto ihres Mannes benutzt, um den US-Steuerbehörden auszuweichen?

Andreas Möckli, Angela Barandun
Im Besitz mehrerer eigener Fremdwährungskonten: Hätte Kashya Hildebrand den Kauf nicht über das Konto ihres Ehemanns abgewickelt, wäre er unproblematisch gewesen.
Im Besitz mehrerer eigener Fremdwährungskonten: Hätte Kashya Hildebrand den Kauf nicht über das Konto ihres Ehemanns abgewickelt, wäre er unproblematisch gewesen.
Screenshot SF/«10vor10»

Klar ist: Kashya Hildebrand hat am 15. August über das Konto ihres Mannes Dollar gekauft. Klar ist auch: Hätte Kashya Hildebrand den Kauf über ihr eigenes Konto abgewickelt, wäre die Transaktion vom Reglement über Eigengeschäfte der Direktoriumsmitglieder gar nicht erfasst worden – und somit gemäss den Regeln unproblematisch gewesen. Denn: Das Reglement gilt nicht für Familienangehörige, wie SNB-Sprecherin Silvia Oppliger bestätigt. Nur weil Kashya Hildebrand den Dollarkauf über das Konto ihres Mannes abgewickelt hat, kam Philipp Hildebrand in Bedrängnis – und meldete die Transaktion am nächsten Morgen dem Leiter Recht und Dienste der Nationalbank.

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