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Todesdrohungen gegen Schmid

Die Familie von Bundesrat Samuel Schmid sieht sich immer schlimmeren Belästigungen und Drohungen ausgesetzt.

Als der Nationalrat am Mittwoch über das Rüstungsprogramm diskutierte, meldete sich ein anonymer Anrufer bei Samuel Schmids Ehefrau. Er drohte ihr: «Dein Mann lebt noch 14 Tage.» Das VBS bestätigte den Anruf. Unbestätigten Angaben zu Folge konnte die Polizei den Anrufer ausfindig machen. Dies meldet die «SonntagsZeitung». Der Anruf ist kein Einzelfall. Die Flut von Drohungen ist mitverantwortlich dafür, dass Schmid über konkrete Daten für seine Rücktrittsankündigung nachdenkt, wie er gegenüber Parteifreunden verlauten liess.

Zur Debatte stehen der nächste Mittwoch und ein gemeinsamer Rücktritt mit Hans-Rudolf Merz. Die SVP diskutiert am Dienstag, mit welchem Kandidaten sie nach Schmids Rücktritt antritt. Parteipräsident Toni Brunner hält trotz parteiinterner Kritik an Christoph Blocher fest. Blocher sei der fähigste Kandidat fürs VBS.

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