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Tessinerin beim Attentat von Nizza getötet

Das EDA klärt ab, ob noch weitere Schweizer Opfer des Terrors in Südfrankreich wurden.

Die Promenade des Anglais ist gut anderthalb Tage nach dem Attentat wieder komplett für Fussgänger geöffnet. (16. Juli)
Die Promenade des Anglais ist gut anderthalb Tage nach dem Attentat wieder komplett für Fussgänger geöffnet. (16. Juli)
Ian Langsdon, Keystone
Menschen nehmen an einer Trauerfeier an der Strandpromenade in Nizza teil. (17. Juli 2016)
Menschen nehmen an einer Trauerfeier an der Strandpromenade in Nizza teil. (17. Juli 2016)
EPA/Ian Langsdon, Keystone
Der Ort des Attentates, die Promenade des Anglais, befindet sich an einem Strand.
Der Ort des Attentates, die Promenade des Anglais, befindet sich an einem Strand.
AP/Francois Mori
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Beim Attentat in Nizza ist eine Schweizerin ums Leben gekommen. Das teilte das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mit. Beim Opfer handelt es sich offenbar um eine 54-jährige Frau aus dem Tessin.

Die Gemeindesprecherin von Caslano TI bestätigte am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, dass sich eine Tessinerin unter den Opfern der Anschläge von Nizza befindet. Sie sei in Agno TI heimatberechtigt und 54 Jahre alt. Der Gemeindesekretär von Caslano ist der Bruder des Opfers. Das EDA steht nach eigenen Angaben in Kontakt mit den Angehörigen des Opfers.

Noch ist unklar, ob es weitere Schweizer Opfer gegeben hat. Derzeit seien Abklärungen im Gang zur Frage, ob sich weitere Schweizer Staatsangehörige unter den Opfer befinden, teilte das EDA am späten Vormittag mit. Die Schweizer Vertretung vor Ort stehe in Kontakt mit den lokalen Behörden. Besorgte Angehörige können sich bei der EDA-Helpline ( 41 800 24-7-365 oder 41 58 465 33 33) melden.

Seine Reisehinweise für Frankreich hat das EDA bisher nicht angepasst. Es mache darin aber seit längerem auf das Risiko von Terroranschlägen aufmerksam, schreibt das EDA.

Taskforce aktiviert

Auch das Bundesamt für Polizei (fedpol) und der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) haben auf den Anschlag reagiert. Das fedpol steht in Kontakt mit den französischen Ermittlungsbehörden, um abzuklären, ob ein Bezug zur Schweiz besteht, wie es auf der Webseite des fedpol heisst.

Das fedpol habe gemeinsam mit seinen Partnern bei Bund und Kantonen seine Taskforce aktiviert. Zudem analysiert der Nachrichtendienst des Bundes die Bedrohung für die Schweiz aufgrund des Anschlags.

SDA

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