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Tessin will die Grenze schliessen

Der Tessiner Regierungspräsident fordert, die Grenze für Flüchtlinge dichtzumachen. Zurzeit hält das Grenzwachtkorps jeden Tag bis zu 70 illegale Migranten an.

Angehörige des Grenzwachtkorps untersuchen Somalier bei der Einreise in Chiasso. Foto: Reto Oeschger
Angehörige des Grenzwachtkorps untersuchen Somalier bei der Einreise in Chiasso. Foto: Reto Oeschger

Seit Jahresbeginn sind über 50'000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Italien gekommen – und eine Entspannung der Situation ist nicht in Sicht. Unzählige ertrunkene Flüchtlinge, die zunehmende Überforderung Italiens und der Streit, wer in Europa wie viele Asylsuchende aufnehmen soll, sorgen europaweit für Schlagzeilen. In der Schweiz ist insbesondere das Tessin betroffen. Seit Frankreich seine Grenze zu Italien für Flüchtlinge geschlossen hat, ist der Druck auf die Schweizer Südgrenze und damit auf die Politik weiter gestiegen. Und diese machte sich gestern in der Sonntagspresse Luft.

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