Zum Hauptinhalt springen

SVP-Werber steckt hinter RTVG-Kampagne

Blutige Finger in einer Mäusefalle: Im Kampf gegen das neue System zur Erhebung der Rundfunkgebühren hat der Gewerbeverband zu einem drastischen Sujet gegriffen. Entwickelt hat dieses ein alter Bekannter.

Mit Splatter-Ästhetik gegen die Revision des Radio- und TV-Gesetzes: Bild aus der aktuellen Ausgabe der «Schweizerischen Gewerbezeitung».
Mit Splatter-Ästhetik gegen die Revision des Radio- und TV-Gesetzes: Bild aus der aktuellen Ausgabe der «Schweizerischen Gewerbezeitung».
SGV
Hat die Kampagne für den Gewerbeverband konzipiert: Werber Alexander Segert.
Hat die Kampagne für den Gewerbeverband konzipiert: Werber Alexander Segert.
Dominique Meienberg
Der SRG-Direktor als Dagobert Duck: So sieht der Gewerbeverband Roger de Weck.
Der SRG-Direktor als Dagobert Duck: So sieht der Gewerbeverband Roger de Weck.
SGV
1 / 5

Eine Hand, die nach zwei Schweizer Banknoten griff, steckt in einer Mäusefalle fest, vier Finger sind blau, aus einem tropft Blut. Für Schweizer Verhältnisse ist dieses Sujet, mit dem der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) für ein Nein bei der Abstimmung über die Änderung des Radio- und Fernsehgesetzes wirbt, ungewohnt derb. Ähnlich polemisch wirbt in der Regel höchstens die SVP – so mit dem Schäfchenplakat und jenem zur Minarettinitiative. Nun zeigt sich: Die blutigen Finger stammen aus derselben Küche wie die SVP-Plakate, nämlich jener des Werbers Alexander Segert und dessen Agentur Goal im zürcherischen Andelfingen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.