Zum Hauptinhalt springen

SVP gab sieben Millionen Franken für Wahlwerbung aus

18 Millionen Franken haben die Parteien zwischen April und September in Wahlwerbung investiert. Die FDP gab massiv mehr Geld aus als 2011, das grösste Budget hat aber die SVP.

Teurer Wahlkampf: Die Parteien haben in diesem Jahr mehr Geld für Werbung in die Hand genommen. (Oktober 2015)
Teurer Wahlkampf: Die Parteien haben in diesem Jahr mehr Geld für Werbung in die Hand genommen. (Oktober 2015)
Keystone

Es ist der teuerste Wahlkampf aller Zeiten: Rund 12 Millionen Franken investierten die Parteien allein im Monat September für Plakate, Inserate und Werbefilme. Zwischen April und September gaben sie 18 Millionen Franken aus. Das sind rund 1,5 Millionen Franken mehr als noch 2011, wie srf.ch unter Berufung auf Zahlen des Instituts «Mediafocus» berichtet.

Am meisten Geld verpulverte die SVP: 7'147'469 Millionen Franken gab sie im Kampf um die Aufmerksamkeit der Wähler aus. Das ist leicht mehr als noch vor vier Jahren.

FDP hat massiv mehr Geld ausgegeben

Ausgabenfreudig war auch die FDP: Rund sechs Millionen Franken investierte die Partei in die diesjährige Wahlwerbung – das entspricht fast zwei Millionen Franken mehr als noch 2011. Die Grünliberalen haben ihre Ausgaben mit 550'000 Franken fast verdreifacht. Und auch die BDP hat mit 543'000 Franken fast doppelt so viel investiert wie beim letzten Mal. Fast genauso viel gaben die Grünen aus: Mit 532'000 Franken kamen sie auf 200'000 Franken mehr als vor vier Jahren.

Die CVP ist die einzige Partei, die ihre Ausgaben für den Wahlkampf in diesem Jahr nicht gesteigert, sondern sogar verringert hat. Sie gab knapp 1,6 Millionen Franken aus – das ist nur etwa halb so viel wie vor vier Jahren. Gleich geblieben ist das Budget der SP mit 1,5 Millionen Franken.

Ein Wandel zeigt sich auch bei den eingesetzten Werbemitteln. Flossen 2011 noch knapp zwei Drittel des Budgets in Plakate und ein Drittel in Inserate, so hat sich der Trend in diesem Jahr gedreht. Nur weniger als die Hälfte der Ausgaben flossen in die Plakat-, umso mehr dafür in die Inseratwerbung.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch