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Steinschläge und Felsstürze, tödliche Gefahr in den Alpen

Am Matterhorn reisst ein Steinschlag zwei Menschen in den Tod, am Gantrisch wird eine Frau tödlich verletzt. Viele flüchten derzeit in die kühlen Berge – doch da schafft die Hitze am Fels.

Hier ist für Wanderer und Berggänger Endstation: Felssturzgebiet am Ochsenstock im Linthal im Kanton Glarus. Foto: Urs Flüeler/Keystone

Hier ist für Wanderer und Berggänger Endstation: Felssturzgebiet am Ochsenstock im Linthal im Kanton Glarus. Foto: Urs Flüeler/Keystone

Noah Fend@noahfend

Allein im Kanton Bern kam es in den letzten vier Wochen zu vier tödlichen Unfällen durch Abstürze und Steinschläge in den Bergen. Anfang Monat wurde eine Frau am Gantrisch von einem Stein tödlich getroffen (zum Bericht).

Im Kanton Wallis riss am Matterhorn gestern ein Steinschlag zwei Bergsteiger in den Tod.

Bei aktuell über 30 Grad im Flachland zieht es viele in die Berge. Da ist es zwar kühler als im Tal, doch vergleichsweise ist es auch in höheren Lagen warm. Das birgt nicht zu unterschätzende Gefahren, warnen verschiedene Experten.

Dass es in den Schweizer Bergen derzeit von Hitzeflüchtigen wimmelt, bestätigt etwa Rolf Sägesser. Er ist Bergführer und Fachleiter Ausbildung Sommer beim Schweizer Alpen-Club (SAC). «Wir konnten schon bei der Hitzeperiode im Juni feststellen, dass es viele Leute in die Berge zieht», sagt er. Nun in der Ferienzeit seien es noch mehr Leute, die sich in den Bergen aufhalten würden. «Das merken wir auch bei der Auslastung unserer Hütten», sagt Sägesser.

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