Stapi-Kandidatin Wyss musste Billett abgeben

Die Berner Direktorin für Verkehr musste wegen Nichtbeherrschens des Fahrzeugs einen Monat lang auf den Führerschein verzichten. Sie hatte einen Unfall verursacht.

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Die ehemalige SP-Fraktionspräsidentin im Nationalrat, aktuelle Direktorin für Tiefbau und Verkehr sowie Kandidatin fürs Berner Stadtpräsidium, Ursula Wyss, hat im vergangenen Januar einen Auffahrunfall verursacht. Wie der «SonntagsBlick» nun berichtet, musste sie in der Folge ihren Führerausweis für 31 Tage abgeben.

Das entspreche dem Mindeststrafmass für das Nichtbeherrschen des Fahrzeugs. Ein solches habe das Administrativ-Verfahren festgestellt, das nach einem Auffahrunfall automatisch eingeleitet wird.

«Am Gaspedal hängen geblieben»

Wyss erklärt den Unfall im «SonntagsBlick» so: «Dass ich trotz genügend Abstand und ohne Ablenkung auf das vor mir stehende Auto auffuhr, hat damit zu tun, dass ich bei der beabsichtigten Bremsung am Gaspedal hängen blieb.»

Ihr Mobility-Auto sei aber glücklicherweise nur mit geringer Geschwindigkeit auf den Wagen aufgefahren, der vor ihr auf der Weltpoststrasse unterwegs war. Niemand sei verletzt worden.

Für tiefe Tempolimiten in der Stadt

Die Stapi-Kandidatin fährt laut eigenen Angaben nur selten Auto, wie der «SonntagsBlick» schreibt. Die Familie Wyss habe kein eigenes Auto und miete bei Bedarf einen Mobility-Wagen.

Der Unfall habe ihr vor Augen geführt, wie schnell etwas passieren könne, sagt die 43-Jährige. Auch eine politische Schlussfolgerung zieht Wyss: Der Unfall zeige, «wie wichtig tiefe Tempolimiten in der Stadt» seien.

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