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«Ständige Angriffe schwächen Bundesrat»

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey kritisiert die persönlichen Angriffe auf den Regierungskollegen Samuel Schmid und auf andere Mitglieder der Landesregierung.

Dies sei menschlich sehr schwierig, sagte sie in einem Interview der «Zentralschweiz am Sonntag». Und weiter: «Seit einem halben Jahr spielt man mit den Köpfen der Bundesräte Pingpong. Die ständigen Angriffe schwächen die Regierung - und das ist nicht gut für unser Land.» Die Schweiz und ihre Regierung hätten eine hohe Glaubwürdigkeit. Diese dürfe man nicht gefährden, sagte die Aussenministerin. Mit Freude und Erleichterung habe sie erfahren, dass es Bundesrat Hans-Rudolf Merz nach seinem Kreislaufkollaps wieder viel besser gehe. «Ich hoffe, er kommt so schnell wie möglich zurück», sagte Calmy-Rey.

Eine Aufstockung der Regierung auf neun oder elf Mitglieder hält sie nicht für nötig. Es funktioniere gut mit sieben Mitgliedern. Bei einer grösseren Regierung würden die Entscheidprozesse komplizierter. Die SP-Bundesrätin räumte aber ein, dass es Momente gebe, in denen die Bundesräte sehr viel zu tun hätten.

AP/vin

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