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Ständeräte bremsen Milchproduzenten

Die Milchmengensteuerung soll in stark abgespeckter Variante wieder eingeführt werden, beschloss die Wirtschaftskommission des Ständerats. Die Motion des Bauern Andreas Aebi wurde einstimmig abgelehnt.

Produzenten und Verarbeiter sollen in die Pflicht genommen werden, sagt die Wirtschaftskommission des Ständerats: Melkstall im Walperswil BE.
Produzenten und Verarbeiter sollen in die Pflicht genommen werden, sagt die Wirtschaftskommission des Ständerats: Melkstall im Walperswil BE.
Keystone

Die damalige Landwirtschaftsministerin Doris Leuthard wandte sich im Oktober 2010 eindringlich an die Landwirte: Sie hoffe noch immer auf die Branche, sagte sie bei der Eröffnung der Olma in St. Gallen. Kurz zuvor hatte der Nationalrat die Motion des Berner SVP-Nationalrats Andreas Aebi gegen den Willen des Bundesrats überwiesen. Die Motion verlangte eine neuerliche Milchmengensteuerung, nachdem diese ein Jahr zuvor abgeschafft worden war. Produzenten sollten auf das Kilo überschüssiger Milch 30 Rappen erhalten.

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