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Staatsanwalt wegen Amtsmissbrauch angeklagt – ein Externer ermittelt

Ein Staatsanwalt der Bundesanwaltschaft soll in einem Fall von Drogenhandel und Geldwäscherei sein Amt missbraucht haben. Ein ausserordentlicher Staatsanwalt untersucht die Vorwürfe.

Unlängst habe eine Person Strafanzeige gegen einen Mitarbeiter der Bundesanwaltschaft eingereicht, schreibt das Justiz- und Polizeidepartement (EJPD). Es geht um einen Fall, in dem die Bundesanwaltschaft wegen Geldwäscherei, schwerem Drogenhandel und Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung ermittelt.

Ein Freiburger solls richten

Einer der Verdächtigten wirft dem verfahrensleitenden Staatsanwalt vor, ihn trotz fehlender Beweismittel mit Untersuchungsmassnahmen zu überhäufen. Die Vorwürfe lauten auf Verletzung des Amtsgeheimnisses, Amtsmissbrauch und üble Nachrede beziehungsweise Verleumdung.

Da sich die Vorwürfe gegen einen ihrer Mitarbeiter richten, darf die Bundesanwaltschaft das Verfahren nicht selbst führen. In solchen Fällen wird ein ausserordentlicher Staatsanwalt als Verfahrensleiter eingesetzt. Der Bundesrat hat den Freiburger Untersuchungsrichter Olivier Thormann beauftragt, den Sachverhalt abzuklären.

SDA/pbe

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