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Spione interessieren sich stark für die Kontakte des IKRK

Humanitäre Organisationen verfügen über begehrte vertrauliche Informationen. Es gibt keinen Ehrenkodex, dieses Umfeld von der Spionage auszunehmen.

(Karikatur: Felix Schaad, Tages-Anzeiger)
(Karikatur: Felix Schaad, Tages-Anzeiger)

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) pflegte in den 1990er-Jahren mit Geheimdiensten einen offenen Umgang. Die IKRK-Spitze wies ihre Deutschschweizer Delegierten sogar an, am Telefon Hochdeutsch oder Französisch zu reden. Es habe sich nämlich ein Geheimdienst beklagt, seine Agenten würden das Schweizerdeutsch beim Abhören nicht verstehen. In einzelnen Ländern, in denen das IKRK tätig war, wurde das als feindlicher Akt gedeutet.

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