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«Solar- und Wasserkraft nicht gegeneinander ausspielen»

Im Kampf um Fördergelder will kein Stromproduzent zu kurz kommen. Welche Rolle sollen Wasser- und Solarkraft in der Versorgung spielen? SP-Nationalrat Roger Nordmann schildert seine Sicht.

Energiesystem auf dem Prüfstand: Strommasten unterhalb des Grimselpasses im Berner Oberland.
Energiesystem auf dem Prüfstand: Strommasten unterhalb des Grimselpasses im Berner Oberland.
Keystone

Herr Nordmann, der Subventionskampf in der Energiebranche ist neu entbrannt. Jetzt buhlen auch grosse Wasserkraftwerke um Fördergelder (Redaktion Tamedia berichtete). Ist das wirklich nötig? Bestehende Kraftwerke gehen nicht gleich Konkurs, wenn die Rendite nicht mehr stimmt. Anders sieht es bei neu zu bauenden Anlagen aus: In einem unsicheren Marktumfeld ist es fast unmöglich, in eine Anlage zu investieren, deren Amortisationszeit bei zwanzig bis dreissig Jahren liegt. Gewisse Investitionen in die Wasserkraft sind aber notwendig, insbesondere im Bereich der saisonalen Speicherung sowie bei den Pumpspeicherkraftwerken. Es wäre zumindest prüfenswert, ein System zu schaffen, das zu mehr Investitionssicherheit führt.

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