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So will die SP den Franken in den Griff bekommen

Die SP fordert Sofortmassnahmen, um die Aufwertung des Frankens zu stoppen. Die Partei weiss auch schon genau, wie dies geschehen soll.

Die Banken sollen sich verpflichten, nicht mit dem Franken zu spekulieren: Parteipräsident Christian Levrat.
Die Banken sollen sich verpflichten, nicht mit dem Franken zu spekulieren: Parteipräsident Christian Levrat.
Keystone

Wegen der starken Aufwertung des Frankens gegenüber Dollar und Euro sind Tausende Arbeitsplätze in der Exportindustrie gefährdet, sagt die SP. Sie fordert deshalb Sofortmassnahmen gegen den starken Franken.

Wie die Partei am Donnerstag in einem Communiqué schreibt, fordert sie vom Bundesrat Massnahmen zur Begrenzung der Spekulation. So sollen sich die Schweizer Banken gegenüber der Schweizerischen Nationalbank (SNB) verpflichten, nicht gegen den Franken zu spekulieren. Dies habe die Schweiz bereits in den 70er-Jahren so gehandhabt.

Appell an die Zentralbank

Ausserdem solle die Nationalbank prüfen, wie der Kapitalverkehr eingeschränkt werden müsse. Die SP appelliert auch an die Zentralbank, zur Verhinderung einer Rezession bis auf Weiteres an der Tiefzinspolitik festzuhalten. Wie in den 60er- und 70er-Jahren seien auch Negativzinsen zu prüfen.

Weiter fordert die SP die Schweizer Unternehmen auf, den Währungsvorteil, den sie zurzeit beim Einkauf von Waren im Euro- und Dollar-Raum haben, an die Kunden weiterzugeben.

SDA/mrs

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