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So viel kostete die Beeinflussung der Stimmenden

5,6 Millionen Franken in vier Monaten: Die Gegner der SVP-Initiative gaben mehr als doppelt so viel Geld für Werbung aus als die Befürworter. Mit dem Betrag liegen sie sogar noch über dem Budget von McDonalds.

Intensiver Abstimmungskampf: Sowohl Gegner als auch Befürworter der Initiative investierten viel Geld. (8. Januar 2014)
Intensiver Abstimmungskampf: Sowohl Gegner als auch Befürworter der Initiative investierten viel Geld. (8. Januar 2014)
Keystone

Die Gegner der SVP-Zuwanderungsinitiative haben im gesamten Kampagnenverlauf von Oktober bis Januar 5,6 Millionen Franken für Werbung ausgegeben. Damit war das Werbebudget der Gegner mehr als doppelt so gross wie das der Befürworter, die im selben Zeitraum 2,1 Millionen Franken ausgaben.

Auf die einzelne Stimme heruntergebrochen, bedeutet das, dass jeder Neinstimme 3,85 Franken und jeder Jastimme 1,45 Franken an Werbegeldern zugrunde lagen, wie das Marktforschungsunternehmen Media Focus berechnet hat. Insgesamt gaben Befürworter und Gegner der Initiative bis Ende Januar 7,7 Millionen Franken für die Beeinflussung der Wähler aus – davon 5,3 Millionen Franken allein im Januar.

Höhere Ausgaben als McDonald's

Die heute veröffentlichte Studie zeigt zudem, dass die Parole «Nein zur Masseneinwanderungsinitiative» das im Januar am stärksten beworbene «Produkt» war. Die Neinparole lag damit hinsichtlich Werbeausgaben noch vor der Auktionsplattform Olx.ch und der Fast-Food-Kette McDonald's.

Auf Rang vier folgte die Parole «Ja zur Fabi-Vorlage». Das «Ja zur Masseneinwanderungsinitiative» rangierte nicht unter den zehn im Januar am stärksten beworbenen Produkten. Insgesamt wurden im Januar fast 12 Millionen Franken für politische Kampagnen ausgegeben, womit sich die Ausgaben in diesem Bereich gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Abstimmungskampfs fast verdoppelten.

Trotz der hohen Ausgaben für politische Kampagnen und einzelne Produktgruppen blieben die Gesamtwerbeausgaben im Januar unter dem Vorjahreswert zurück: Sie betrugen 327,2 Millionen Franken, was gegenüber dem Januar des letzten Jahres einem Minus von 0,8 Prozent entspricht.

(SDA)

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