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Ségolène Royals Pläne beunruhigen die Basler

Die Umweltministerin Frankreichs geht auf Distanz zur Ankündigung von François Hollande, das AKW Fessenheim Ende 2016 zu schliessen.

Alte Anlage: Das französische Atomkraftwerk Fessenheim am Ufer des Rheins. Foto: Winfried Rothermel (DAPD, Keystone)
Alte Anlage: Das französische Atomkraftwerk Fessenheim am Ufer des Rheins. Foto: Winfried Rothermel (DAPD, Keystone)

Was ist ein Versprechen eines Staatspräsidenten wert? Das fragen sich die Menschen derzeit im Basler Dreiländereck. François Hollande hatte im Wahlkampf angekündigt, das älteste französische Atomkraftwerk im elsässischen Fessenheim am Rhein, 40 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt, Ende 2016 abzuschalten. Vor allem in Basel und in der südbadischen Nachbarschaft, aber auch im weniger atomkritischen Elsass registrierte man das Versprechen mit Genugtuung. Der Kanton Basel-Stadt kämpft wie die deutschen Grenznachbarn seit Jahren für die Stilllegung des pannenanfälligen, ältesten AKW der Electricité de France (EDF). So hatte Basel-Stadt 2012 unter anderem eine Standesinitiative eingereicht, die vom Bund verlangte, sich in Paris für die Schliessung einzusetzen. Mit der Wahl Hollandes schienen die Würfel gefallen zu sein.

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