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Securitas soll linke Gruppe bespitzelt haben

Die Lausanner «Groupe Anti-Répression» (AntiRep) klagt gegen eine Securitas-Mitarbeiterin, die die Gruppe während zwei Jahren infiltriert haben soll.

Bekannt gemacht wurde der Fall am Sonntagabend in der Sendung «Mise au point» des Westschweizers Fernsehens (TSR). In wessen Auftrag die Securitas-Mitarbeiterin gearbeitet habe, sei noch unklar, sagte TSR-Journalist Malik Melihi gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Die AntiRep-Gruppe engagiert sich gegen Polizeigewalt.

Bereits für Nestlé bei Attac geschnüffelt

Es wäre dies nicht das erste Mal, dass die Securitas für einen Auftraggeber eine Nichtregierungsorganisation ausspitzelt. Bereits zwischen September 2003 und Juni 2004 hatte die Sicherheitsfirma eine andere junge Frau im Auftrag von Nestlé bei Attac eingeschleust.

Gemäss «Mise au point» soll sich dieselbe Frau, die die Lausanner AntiRep-Gruppe ausspitzelte auch in der Berner Reithalle aufgehalten haben. Dies aus Anlass nationaler Treffen von AntiRep- Gruppen.

SDA/oku

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