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Schwyz schafft Handänderungssteuer ab

Im Kanton Schwyz gibt es künftig keine Handänderungssteuer mehr. Eine Initiative des Hauseigentümerverbandes wurde mit 16'922 Ja gegen 13'927 Nein angenommen.

2007 hatten die Gemeinden dank der Handänderungssteuer noch 16 Millionen Franken Steuereinnahmen verbuchen können. Sie lehnten die Abschaffung der Steuer, die ein Prozent des Handänderungswertes beträgt, denn auch mehrheitlich ab. Die Regierung hatte sich auf die Seite der Gemeinden geschlagen, der Kantonsrat sprach sich dagegen mit 55 zu 39 Stimmen für die Annahme der Hauseigentümer-Initiative und damit die Abschaffung der Steuer aus. Die Initianten hatten argumentiert, die Steuer sei nicht mehr zeitgemäss und die Baukosten sollten nicht durch diese Steuer angeheizt werden. Die Schwyzer Gemeinden waren vor knapp 90 Jahren dazu ermächtigt worden, eine Handänderungssteuer einzuführen. 1977 wurde sie für alle Gemeinden obligatorisch erklärt.

Höhere Familienzulagen angenommen

Unbestritten war mit 24'266 Ja gegen 6114 Nein das Einführungsgesetz zum Familienzulagengesetz. Bisher betrugen die Kinderzulagen 200 Franken pro Monat, Ausbildungsbeiträge kannte der Kanton keine, dafür aber eine einmalige Geburtszulage. Mit der Annahme des neuen Gesetzes werden nun nach den Kinderzulagen für Jugendliche vom 16. bis zum 25. Altersjahr Ausbildungszulagen in der Höhe von 250 Franken pro Monat ausgezahlt. Zudem wird die einmalige Geburtszulage von 800 auf 1000 Franken angehoben. Die Ausbildungszulagen sowie neu Familienzulagen auch für Nichterwerbstätige werden vier Millionen Franken Mehrkosten zur Folge haben. Zum grössten Teil werden die Familienzulagen von heute jährlich 56 Millionen Franken durch die Arbeitgebenden finanziert.

AP/vin

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