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Schwulenunfreundliche Schweiz

Heute ist der internationale Aktionstag gegen Homophobie. Braucht es ihn in der Schweiz überhaupt noch? Schwulen- und Lesbenorganisationen sehen vor allem Handlungsbedarf auf gesetzlicher Ebene.

Homosexuelles Paar am «Christopher Street Day» in Zürich: Gefeiert und demonstriert wird für die Rechte sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern.
Homosexuelles Paar am «Christopher Street Day» in Zürich: Gefeiert und demonstriert wird für die Rechte sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern.
Keystone

«Gesellschaftlich sind Schwule und Lesben weitläufig akzeptiert – auf rechtlicher Ebene gibt es noch einiges zu tun», so Eveline Mugier, Geschäftsführerin der Lesbenorganisation Schweiz (LOS) zur aktuellen Situation für Homosexuelle in der Schweiz. Tatsächlich schneidet die Schweiz in einer Studie der ILGA Europe (der Europäischen Sektion der International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association) relativ schlecht ab. Die ILGA untersucht die rechtliche Situation für Lesben und Schwule in Europa anhand von 24 Kategorien (z. B. Parnterschaftsanerkennung, Adoption, Anti-Diskriminierungsgesetz etc.): Auf einer Skala von +17 bis -7 steht die Schweiz bei 4 Punkten – weit hinter Spanien, Portugal oder Schweden (Karte).

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