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Schwulenhetze in Uganda und mögliche Folgen für die Schweiz

Am Montag ist in Uganda eines der schärfsten Anti-Schwulen-Gesetze der Welt erlassen worden. In der Schweiz wird Homosexualität als Asylgrund anerkannt – allerdings unter Einschränkungen.

Schwuldenfeindliche Aktivisten feiern das neue Anti-Homosexuellen-Gesetz von Uganda. (24. Februar 2014)
Schwuldenfeindliche Aktivisten feiern das neue Anti-Homosexuellen-Gesetz von Uganda. (24. Februar 2014)
Reuters
«Museveni unterschreibt Anti-Schwulen-Gesetz»: Die Tageszeitungen in Uganda vom Dienstag verkünden den Erlass eines umstrittenen Gesetzes. Eine Zeitung veröffentlichte mehrere Namen von angeblich homosexuellen Prominenten.
«Museveni unterschreibt Anti-Schwulen-Gesetz»: Die Tageszeitungen in Uganda vom Dienstag verkünden den Erlass eines umstrittenen Gesetzes. Eine Zeitung veröffentlichte mehrere Namen von angeblich homosexuellen Prominenten.
Ronald Kabuubi, Keystone
Im Oktober 2012 demonstrierten Tausende Homosexuelle für ihre Rechte in Johannesburg.
Im Oktober 2012 demonstrierten Tausende Homosexuelle für ihre Rechte in Johannesburg.
Kim Ludbrook, Keystone
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Schwule und Lesben werden in Uganda schon seit Jahrzehnten verfolgt – doch ihre Unterdrückung hat am Montag eine neue Dimension angenommen. Präsident Yoweri Museweni unterzeichnete die sogenannte Anti Homosexuality Bill, ein Anti-Schwulen-Gesetz, das für Schwule und Lesben drakonische Strafen vorsieht. Bis 14 Jahre Gefängnis gibt es für sogenannte «schwere homosexuelle Handlungen», wozu unter anderem Geschlechtsverkehr zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern zählt. Im Wiederholungsfall kann gar eine lebenslange Freiheitsstrafe ausgesprochen werden. Das Gesetz gilt als eines der schärfsten weltweit – und könnte auch Auswirkungen auf das Schweizer Asylwesen haben.

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