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«Schweizer Helipiloten sind Gebirgsspezialisten»

Sind Super Pumas zuverlässig? Ist der Gotthard besonders schwieriges Fluggebiet? Dazu Helikopter-Experte Eugen Bürgler.

Mit Eugen Bürgler sprach Yannick Wiget
Retter konnten die Piloten und den Flughelfer noch aus dem Wrack ziehen, bevor es in Flammen aufging: Der brennende Super Puma der Schweizer Armee beim Gotthardpass. (28. September 2016)
Retter konnten die Piloten und den Flughelfer noch aus dem Wrack ziehen, bevor es in Flammen aufging: Der brennende Super Puma der Schweizer Armee beim Gotthardpass. (28. September 2016)
Chris van den Heijkant, Keystone
Am Unglücksort sind die Räumungsarbeiten in vollem Gang. (29. September 2016)
Am Unglücksort sind die Räumungsarbeiten in vollem Gang. (29. September 2016)
Keystone
Zahlreiche Spezialisten des Militärs waren am Gotthardpass an der Arbeit.
Zahlreiche Spezialisten des Militärs waren am Gotthardpass an der Arbeit.
Keystone
Mehrere Passanten wurden Zeugen des Unglücks, das sich im Rahmen einer OSZE-Inspektion ereignete.
Mehrere Passanten wurden Zeugen des Unglücks, das sich im Rahmen einer OSZE-Inspektion ereignete.
Chris van den Heijkant, Keystone
Die Unglücksstelle befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Gotthard-Passstrasse: Spezialisten des Militärs bei der Unglücksstelle. (29. September 2016)
Die Unglücksstelle befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Gotthard-Passstrasse: Spezialisten des Militärs bei der Unglücksstelle. (29. September 2016)
Samuel Golay, Keystone
Die Gotthard-Passstrasse war am Tag darauf bereits wieder geöffnet: Velofahrer vor Arbeitern beim Wrack. (29. September 2016)
Die Gotthard-Passstrasse war am Tag darauf bereits wieder geöffnet: Velofahrer vor Arbeitern beim Wrack. (29. September 2016)
Ti-Press/Samuel Golay, Ex-Press
Zahlreiche Mitarbeiter waren mit der Räumung des Unglücksorts beschäftigt. Die Armee koordinierte die Räumung mit dem Kanton Tessin.
Zahlreiche Mitarbeiter waren mit der Räumung des Unglücksorts beschäftigt. Die Armee koordinierte die Räumung mit dem Kanton Tessin.
Samuel Golay, Keystone
Für einzelne Aufgaben bei der Räumung und Säuberung könnten später auch zivile Stellen zum Einsatz kommen: Spezialisten des Militärs bei der Arbeit.
Für einzelne Aufgaben bei der Räumung und Säuberung könnten später auch zivile Stellen zum Einsatz kommen: Spezialisten des Militärs bei der Arbeit.
Samuel Golay, Ex-Press
Mit dem Super Puma abgestürzt: Bei einem der verunglückten Piloten handelt es sich um den 50-jährigen FDP-Stadtrat von Illnau-Effretikon, André Bättig.
Mit dem Super Puma abgestürzt: Bei einem der verunglückten Piloten handelt es sich um den 50-jährigen FDP-Stadtrat von Illnau-Effretikon, André Bättig.
James D. Walder
Bättig war wie sein ebenfalls beim Unglück verstorbener Kollege Milizpilot der Schweizer Armee.
Bättig war wie sein ebenfalls beim Unglück verstorbener Kollege Milizpilot der Schweizer Armee.
Landbote / Heinz Diener
Aufnahmen am Unglücksort: Ein Fotograf macht Bilder des abgestürzten Helikopters beim Gotthard-Hospiz. (28. September 2016)
Aufnahmen am Unglücksort: Ein Fotograf macht Bilder des abgestürzten Helikopters beim Gotthard-Hospiz. (28. September 2016)
Samuel Golay, Keystone
Die Schweizer Luftwaffe hat unterdessen den Flugbetrieb mit den Super Pumas wieder aufgenommen.
Die Schweizer Luftwaffe hat unterdessen den Flugbetrieb mit den Super Pumas wieder aufgenommen.
Samuel Golay, Keystone
Der verunglückte Helikopter hat sich offenbar in den Kabeln eines Strommastes verheddert.
Der verunglückte Helikopter hat sich offenbar in den Kabeln eines Strommastes verheddert.
Michael Buholzer, AFP
Bundesrat Guy Parmelin trifft am Gotthard ein.
Bundesrat Guy Parmelin trifft am Gotthard ein.
Samuel Golay, Keystone
Armeechef André Blattmann beim Eintreffen an der Unglücksstelle beim Gotthard-Hospiz.
Armeechef André Blattmann beim Eintreffen an der Unglücksstelle beim Gotthard-Hospiz.
Ti-Press/Samuel Golay, Keystone
André Blattmann und Guy Parmelin neben der Unfallstelle.
André Blattmann und Guy Parmelin neben der Unfallstelle.
Samuel Golay, Keystone
Armeechef André Blattmann spricht mit Medienvertretern nahe der Unglücksstelle.
Armeechef André Blattmann spricht mit Medienvertretern nahe der Unglücksstelle.
Ti-Press/Samuel Golay, Keystone
Die Militärjustiz nahm eine Untersuchung auf: Ein Polizist neben einem Wrackteil des Super Pumas.
Die Militärjustiz nahm eine Untersuchung auf: Ein Polizist neben einem Wrackteil des Super Pumas.
Michael Buholzer, AFP
Ein Feuerwehrmann löscht die letzten entflammten Helikopterteile.
Ein Feuerwehrmann löscht die letzten entflammten Helikopterteile.
Michael Buholzer, AFP
Zwei Leichenwagen gaben traurige Gewissheit darüber, dass für zwei Menschen jede Hilfe zu spät kam.
Zwei Leichenwagen gaben traurige Gewissheit darüber, dass für zwei Menschen jede Hilfe zu spät kam.
20min
Unfall bei der Luftwaffe: Am Gotthardpass ist ein Super Puma der Schweizer Armee abgestürzt. (28. September 2016)
Unfall bei der Luftwaffe: Am Gotthardpass ist ein Super Puma der Schweizer Armee abgestürzt. (28. September 2016)
Leserreporter 20 Minuten
Zum Absturz gegen Mittag kam es kurz nach dem Start. Die beiden Piloten starben. Ein Flughelfer wurde verletzt.
Zum Absturz gegen Mittag kam es kurz nach dem Start. Die beiden Piloten starben. Ein Flughelfer wurde verletzt.
Leserreporter 20 Minuten
Luftwaffenchef Aldo Schellenberg zeigte sich an der Medienkonferenz am Nachmittag «tief erschüttert». Es falle ihm unglaublich schwer, knapp einen Monat nach dem letzten Unglück schon wieder vor die Medien treten zu müssen, sagte er.
Luftwaffenchef Aldo Schellenberg zeigte sich an der Medienkonferenz am Nachmittag «tief erschüttert». Es falle ihm unglaublich schwer, knapp einen Monat nach dem letzten Unglück schon wieder vor die Medien treten zu müssen, sagte er.
Keystone
Augenzeugen zufolge flog der Helikopter nur knapp über dem Boden, um Material oder Personen aufzuladen, als es zum Unfall kam.
Augenzeugen zufolge flog der Helikopter nur knapp über dem Boden, um Material oder Personen aufzuladen, als es zum Unfall kam.
Samuel Golay, Keystone
Schwarzer Rauch steigt über dem Wrack auf.
Schwarzer Rauch steigt über dem Wrack auf.
Leserreporter 20 Minuten
Die Absturzstelle befindet sich nur rund 50 Meter vom Gotthard-Hospiz und rund 200 Meter von der Gotthard-Passstrasse entfernt, direkt an der Tremola.
Die Absturzstelle befindet sich nur rund 50 Meter vom Gotthard-Hospiz und rund 200 Meter von der Gotthard-Passstrasse entfernt, direkt an der Tremola.
Infografik 20 Minuten
Über die Ursache des Absturzes liegen noch keine bestätigten Erkenntnisse vor.
Über die Ursache des Absturzes liegen noch keine bestätigten Erkenntnisse vor.
Leserreporter 20 Minuten
Die Schweizerische Rettungsflugwacht ist mit drei eigenen Helikoptern zur Absturzstelle ausgerückt. Zum Einsatz sind Rega-Maschinen aus Locarno, Erstfeld UR und Wilderswil BE losgeschickt worden.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht ist mit drei eigenen Helikoptern zur Absturzstelle ausgerückt. Zum Einsatz sind Rega-Maschinen aus Locarno, Erstfeld UR und Wilderswil BE losgeschickt worden.
Leserreporter 20 Minuten
Rettungskräfte bei den Trümmern des verunglückten Militärhelikopters.
Rettungskräfte bei den Trümmern des verunglückten Militärhelikopters.
Keystone
Alle Trainingsflüge mit der Super-Puma-Flotte wurden eingestellt.
Alle Trainingsflüge mit der Super-Puma-Flotte wurden eingestellt.
Keystone
Gemäss einer Nachricht des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (Bazl) auf dem Kurznachrichtendienst Twitter ist der Luftraum über der Absturzstelle gesperrt, auch für Drohnen.
Gemäss einer Nachricht des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (Bazl) auf dem Kurznachrichtendienst Twitter ist der Luftraum über der Absturzstelle gesperrt, auch für Drohnen.
Keystone
Die Absturzstelle ist von weitem sichtbar.
Die Absturzstelle ist von weitem sichtbar.
Leserreporter 20 Minuten
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Beim abgestürzten Helikopter handelt es sich um einen Super Puma. Gilt dieses Modell als sicher?

Ja, die Serie ist sehr zuverlässig. Die Heli-Flotte der Schweizer Luftwaffe – 15 Super Pumas und 11 Cougars – hat im Frühling dieses Jahres die Marke von 100'000 Flugstunden erreicht und präsentiert sich in einem technisch sehr guten Zustand. 2014 hat man bei den ältesten Modellen ein umfangreiches Werterhaltungs- und Modernisierungsprogramm abgeschlossen. Zudem haben sich diese Helis auch bei Auslandeinsätzen wie im Kosovo oder in Griechenland bewährt.

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