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Schweiz hat direkten Draht zu Assad-Regime

Das EDA verhandelt in humanitären Fragen mit der syrischen Regierung. Dieser Zugang ist weltweit einzigartig.

Das Schweizer Engagement wird geschätzt: Der syrische Präsident Baschar al-Assad. (10. Dezember 2015)
Das Schweizer Engagement wird geschätzt: Der syrische Präsident Baschar al-Assad. (10. Dezember 2015)
Keystone

Die Schweiz verhandelt seit drei Jahren direkt mit der Regierung von Syriens Präsident Baschar al-Assad über humanitäre Belange. Dieser Zugang zum Regime sei einzigartig, sagte Yves Rossier, Staatssekretär im Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

«Wir sind die einzigen», sagte Rossier gegenüber der Sendung «HeuteMorgen» auf Radio SRF. Gleichzeitig werde das Engagement der Schweiz «von den anderen Seiten sehr geschätzt». Vor jedem dieser diplomatischen Treffen mache man zusammen mit den grossen internationalen Hilfsorganisationen «sozusagen eine Shopping-Liste».

Vertrauensaufbau

Die syrische Regierung sei sehr misstrauisch gewesen gegenüber diesen Diskussionen, sagte der Schweizer Chefdiplomat. «Es brauchte Zeit. Während des ersten Jahres war es sehr, sehr schwierig.»

In den humanitären Bemühungen gehe es um «lauter konkrete Arbeitsverbesserungen». So habe man etwa deutlich mehr Visa für humanitäres Personal in Syrien und leichtere Abfertigung über die Checkpoints erreichen können.

Die Schweiz wolle diese Verbindung «möglichst nicht politisch halten», betonte Rossier. «Die Vertrauensbeziehung mit dem humanitären Arm der syrischen Regierung ist wichtig.»

SDA/dia

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