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Schweiz bringt argentinischen Ex-Präsidenten in Bedrängnis

Der ehemalige Präsident Carlos Menem hat mutmasslich Bestechungsgelder auf einem Schweizer Bankkonto gehortet. Nach einem Bundesstrafgerichtsurteil kann die Schweiz Rechtshilfe leisten.

Carlos Menem 1998 als Präsident beim Staatsbesuch in Japan.
Carlos Menem 1998 als Präsident beim Staatsbesuch in Japan.
Toru Yamanaka, AFP

Es war eines der letzten gut gehüteten Geheimnisse von Argentiniens früherem Präsidenten Carlos Menem. Dass er und seine einstige Entourage geheime Bankkonten in der Schweiz unterhielten, ist den argentinischen Strafverfolgungsbehörden seit dem Jahr 2000 bekannt. Näheres dazu wussten sie aber nicht. Über zehn Jahre lang versuchten sie, herauszufinden, wie viel Vermögen Menem in der Schweiz hortete, über welche Kanäle er das Geld transferiert hatte, und wo es schliesslich hingeflossen ist.

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