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Schützen sind empört über Sommaruga

Die Justizministerin will trotz des Volksentscheids das Waffenrecht verschärfen. Armeefreunde fordern derweil, den Soldaten wieder Taschenmunition abzugeben.

Am Eidgenössischen Feldschiessen im Juni 2009: Schützen beim 300-Meter-Wettkampf.
Am Eidgenössischen Feldschiessen im Juni 2009: Schützen beim 300-Meter-Wettkampf.
Reuters

Kaum war am Sonntag das Nein zur Waffenschutz-Initiative bekannt, kündigte Bundesrätin Simonetta Sommaruga eine Verschärfung des Waffenrechts an. «Das war sehr voreilig, ich habe überhaupt kein Verständnis dafür», sagt CVP-Nationalrat Jakob Büchler vom Nein-Komitee: «Es besteht kein Handlungsbedarf. Das Volk hat Nein gesagt zu noch strengeren Regeln.» Verschärfungen am Waffenrecht seien nur dann angebracht, wenn sie wegen der Schengen-Mitgliedschaft der Schweiz nötig würden. Das sei momentan nicht der Fall. «Sommaruga wird mit ihren Plänen im Parlament auflaufen», prognostiziert Büchler.

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