Zum Hauptinhalt springen

«Schreiben Sie das endlich mal richtig!»

Dank des Schoggigesetzes erhalten die Bauern zusätzlich 95 Millionen Franken. Damit ist ab 2021 Schluss. Jetzt will Bauernpräsident Markus Ritter das Geld in einen anderen Topf umleiten.

Erfolgreicher Protest: Vor der Budgetdebatte protestierten die Bauern gegen eine geplante Kürzung der Direktzahlungen.
Erfolgreicher Protest: Vor der Budgetdebatte protestierten die Bauern gegen eine geplante Kürzung der Direktzahlungen.
Lukas Lehmann, Keystone

Die WTO hat das definitive Verbot von Exportsubventionen beschlossen. Das bedeutet das Ende des Schweizer Schoggigesetzes. Was geschieht, wenn dieses in fünf Jahren fällt?

Konkret läuft dann der Passus aus, dank dem die Rohstoffpreise für Milch und Getreide dem Preis von Rohstoffen im Ausland angeglichen werden können. Durch das Schoggigesetz werden die Preisunterschiede von inländischen zu ausländischen Rohstoffen in verarbeiteten Lebensmitteln für den Export zu 85 Prozent ausgeglichen. Dadurch bleibt die Schweizer Lebensmittelindustrie konkurrenzfähig. Wenn dieses Instrument wegfällt, wird wohl die Industrie versuchen, mehr ausländische Rohstoffe zu importieren und die Preise von Schweizer Rohstoffen auf internationales Niveau zu drücken.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.