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SBB fahren Passagierrekord ein

2010 ist jeder Schweizer rund 56 Mal in den Zug gestiegen. Damit haben die Eisenbahnen so viele Personen transportiert wie nie zuvor. Aber nicht nur mit den Passagierzahlen verzeichnen die SBB einen Rekord.

Immer mehr Menschen in der Schweiz nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel. Das Jahr 2010 hat nicht nur einen neuen Passagierrekord bei den Eisenbahnen, sondern auch bei den im Zug zurückgelegten Kilometern gebracht.

So stieg im letzten Jahr im Durchschnitt jeder Einwohner der Schweiz rund 56 Mal in einen Zug. Das ergibt insgesamt über 446 Millionen Fahrten, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte. Im Jahr 2009 zählte das BFS 430 Millionen, im Jahr 2008 425 Millionen Personenfahrten.

30 Prozent mehr Passagiere in zehn Jahren

Wie stark die Nutzung der Personenzüge zugenommen hat, zeigt ein Vergleich mit dem Jahr 2001: Damals zählte das BFS noch 300 Millionen Personenfahrten. In den letzten zehn Jahren stieg die Anzahl Personenfahrten damit um über 30 Prozent.

Als logische Folge dieser Entwicklung werden auch immer mehr Kilometer mit dem Zug zurückgelegt. 2010 waren es 19,2 Milliarden Personenkilometer. Das sind 600 Millionen Kilometer mehr als noch 2009. Im Jahr 2001 fuhren die Menschen in der Schweiz insgesamt 13,3 Milliarden Kilometer im Zug.

Trotz des immer grösseren Verkehrsaufkommens auf der Schiene wird das Zugfahren in der Tendenz immer sicherer. Im Jahr 2010 zählte das BFS 103 Eisen- und Zahnradbahnunfälle in der Schweiz. Dabei wurden 49 Personen verletzt und 20 Personen getötet. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 hatte es 225 Unfälle auf Schienen gegeben. Dabei wurden 61 Personen verletzt und 29 Personen starben.

SDA/wid

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