Zum Hauptinhalt springen

SBB: Doppelstöcker für die Bahn der Zukunft

Die SBB bestellen 200 neue Doppelstockzüge für den Fernverkehr.

Dies bekräftigte SBB-Sprecher Roland Binz zu einem Bericht der «NZZ am Sonntag». Laut dem Zeitungsbericht soll es sich um 200 Triebzüge von jeweils 200 beziehungsweise 100 Metern Länge handeln.

Die SBB wollten die Fahrzeiten zwischen Zürich und St. Gallen beziehungsweise Bern und Lausanne mit konventionellem Rollmaterial auf weniger als 60 Minuten senken, heisst es in dem Bericht.

Binz bekräftigte, dass die SBB - wie von SBB-Chef Andreas Meyer bereits an der Bilanzmedienkonferenz vom vergangenen April angekündigt - bis 2030 aus eigenen Mitteln insgesamt 19 Milliarden Franken in neues Rollmaterial investieren wolle. Davon entfielen rund elf Milliarden auf den Fern- und acht Milliarden Franken auf den Regionalverkehr.

Um die Sitzplatzkapazität für Bahnkunden auszubauen, werde vermehrt in doppelstöckiges Rollmaterial investiert. Die SBB informierten über einzelne Beschaffungen, wenn diese beschlossen seien und öffentlich ausgeschrieben würden, sagte Binz.

Zur TGV-Hochleistungsverbindung Paris - Basel - Zürich, dem TGV Lyria, sagte Binz unter anderem, diese sei tatsächlich eine Erfolgsgeschichte. Mit der Einführung des TGV Est und kürzeren Fahrzeiten nach Paris habe sie «rasant an Fahrt gewonnen» und komme bei den Bahnkunden in der Schweiz und in Frankreich sehr gut an. Gemäss dem Zeitungsbericht ist sie zu 90 Prozent ausgelastet. Derzeit prüften die SBB und die französische Staatsbahn SNCF, wie weit auf einzelnen Verbindungen Duplex-TGV mit mehr Sitzplätzen eingesetzt werden könnten, sagte Binz. Laut «NZZ am Sonntag» sollen zwischen der Schweiz und Paris künftig doppelstöckige TGV eingesetzt werden.

AP/grü

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch