Zum Hauptinhalt springen

Samuel Schmid verteidigt sich in der Tagesschau

Der Bundesrat wies den Vorwurf von sich, gelogen zu haben. Um die Abstimmung zum Rüstungsabkommen fürchtet er nicht.

«Was hätte ich denn für einen Vorteil daraus, bewusst die Unwahrheit gesagt zu haben?» fragte Schmid rhetorisch. Er habe im Herbst 2006 die Meldung, Brigadier Nef sei in ein Strafverfahren verwickelt, lediglich zur Kenntnis genommen.

Erst vier oder fünf Monate später sei Nef zum möglichen Kandidaten für das Amt des Armeechefs in Frage gekommen. Ob Nef trotz des Verfahrens nach wie vor ein valabler Kandidat gewesen sei, wollte Tagesschau-Mann Franz Fischlin wissen. «Solange kein Urteil gefallen ist, bin ich verpflichtet, mich an die Unschuldsvermutung zu halten», so Nef. Alles andere wäre willkürlich gewesen.

«Habe Vertrauen geschenkt»

Fischlin fragte Schmid, ob er denn Fehler gemacht habe. «Ich habe hier zu viel Vertrauen geschenkt, wenn das ein Fehler ist, dann habe ich tatsächlich Fehler gemacht», sagte Schmid. Er müsse wohl davon ausgehen, dass ihm nicht genügend erzählt worden sei. In der Tat würden ähnliche Verfahren in Zukunft anders gehandhabt, an Anpassungen werde bereits gearbeitet.

Schmid sagte, es wäre eine politische «Verantwortungslosigkeit» das Rüstungsabkommen, das im Parlament zur Abstimmung steht, mit ihm als Person in Verbindung zu bringen. «Ich glaube hier an die verführerische Kraft der Vernunft.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch