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Reste der Wolke könnten auch die Schweiz erreichen

Experten des Bundes rechnen damit, dass sich die radioaktive Strahlung auch in der Schweiz leicht erhöhen werde. Gefährlich sei dies jedoch nicht.

«Im schlimmsten Fall kommen wir in die Nähe des Toleranzwerts. Sicher nicht darüber»: Hans Wanner (r.), Direktor des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi)an der gestrigen Medienkonferenz.
«Im schlimmsten Fall kommen wir in die Nähe des Toleranzwerts. Sicher nicht darüber»: Hans Wanner (r.), Direktor des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi)an der gestrigen Medienkonferenz.
Keystone

«Die Lage ist ernst. Es ist eingetroffen, was wir befürchtet haben», sagte Hans Wanner, Direktor des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi), gestern vor den Medien. Trotzdem sieht Wanner keinen Handlungsbedarf. Das Ensi vertritt den Standpunkt, dass sich aus dem japanischen Atomunfall vorerst keine konkreten Rückschlüsse auf den Betrieb der Schweizer AKW ziehen liessen: «Dank gebunkerten Notstandssystemen weisen unsere Kernkraftwerke einen sehr hohen Schutzgrad gegen Ereignisse wie Erdbeben und Überflutung auf.»

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