Zum Hauptinhalt springen

Pyro im Stadion erlaubt, abfeuern verboten

Sechs Basler Fans, die Fackeln in ein Stadion schmuggeln wollten, sind freigesprochen worden. Das Gericht folgte damit der Argumentation der Verteidigung.

Fackeln anzünden ist verboten (Bild: Muttenzerkurve im St.Jakobs-Park), Fackeln in der Unterhose ins Stadion zu schmuggeln jedoch nicht, sagt das St. Galler Kreisgericht.
Fackeln anzünden ist verboten (Bild: Muttenzerkurve im St.Jakobs-Park), Fackeln in der Unterhose ins Stadion zu schmuggeln jedoch nicht, sagt das St. Galler Kreisgericht.

Das Kreisgericht St. Gallen hat sechs Basler Fussballfans freigesprochen, die bei einem Match in St. Gallen Fackeln ins Stadion schmuggeln wollten. Das Gericht kam zur Auffassung, allein das Mitführen von «Pyros» sei nicht strafbar.

Die sechs Fans wurden am 21. März vor dem Match FC St. Gallen gegen FC Basel beim Eingang zur AFG-Arena mit Feuerwerk und Rauchkörpern erwischt, die sie in den Unterhosen versteckt hatten. Zusammen mit weiteren Personen wurden sie im Schnellverfahren zu bedingten Geldstrafen und Bussen zwischen 400 und 1200 Franken verknurrt.

Kein Vergehen gegen das Sprengstoffgesetz

Sechs Betroffene fochten dies an und standen vor zwei Wochen in St. Gallen vor Kreisgericht. Die Staatsanwaltschaft warf ihnen Vergehen gegen das Sprengstoffgesetz vor. Die Verteidigung forderte Freisprüche: Nur das Abbrennen von Feuerwerk sei strafbar, nicht aber das alleinige mitführen von «Pyros».

Das Gericht folgte der Argumentation der Verteidigung und sprach die sechs Angeklagten frei, wie es am Freitag mitteilte. Zwei der FCB-Fans wurden in nebensächlichen Anklagepunkten wegen Besitzes von Haschisch, einer zudem wegen Tätlichkeit verurteilt.

SDA/amu

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch